Der sexuelle Köroer – 16. iSi Kongress Bern
16. Fachkongress des Institut Sexocorporel International verbindet theoretischen Input mit praktischen Workshops.

Der Körper bildet den zentralen Ort sexueller Erfahrung. Dennoch bleibt die körperliche Dimension in Beratung und Therapie häufig implizit, während Sexualität primär über Sprache, Emotionen oder Beziehung bearbeitet wird. Lust, Begehren und Intimität entstehen jedoch immer auch in und durch den Körper.Wie viel Körper braucht Sexualität? Wie viel Körper braucht Sexualtherapie? Diese Leitfragen richten den Blick auf somatische Wahrnehmung, Scham, Grenzen und die Fähigkeit, sich im eigenen Körper zu spüren und auszudrücken. Der Körper fungiert nicht nur als Träger von Sexualität. Er ist ebenso Speicher biografischer Erlebnisse, kultureller Normen und gesellschaftlicher Zuschreibungen.Zugleich verändert die Digitalisierung die Wahrnehmung, Inszenierung und Verhandlung des Körpers. Virtuelle Räume, Avatare, datenbasierte Beziehungsangebote und künstliche Intelligenz wirken an der Konstruktion von Intimität und Identität mit. Die Frage nach dem sexuellen Körper stellt sich daher auch als Frage nach körperloser Sexualität, nach technologischer Vermittlung und nach neuen Formen von Nähe, Distanz und Kontrolle.Der 16. ISi-Kongress widmet sich deshalb der Frage, wie der Körper in der Sexualität bewusst integriert und in der sexualtherapeutischen Praxis wirksam genutzt werden kann: als Medium des Ausdrucks, der Regulation und der Verbindung. Zugleich soll reflektiert werden, wie digitale Technologien und KI die körperliche Dimension von Sexualität herausfordern, transformieren und erweitern.Wir freuen uns auf einen intensiven interdisziplinären Austausch und laden herzlich zur Teilnahme ein.Das Organisationskomitee des iSi-Vorstandes
- Der sexuelle Köroer – 16. iSi Kongress Bern
- Datum:
- Veranstalter: Institut Sexocorporel International
- Ort: Uni S, Bern
- Sprachen: Deutsch
- Website: Informationen
- Flyer zum Download (Pdf)
