HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten

HIV, Tripper, Chlamydien, Syphilis & Co. sind sexuell übertragbare Infektionen (STI oder Geschlechtskrankheiten). Sie werden bei sexuellen Kontakten übertragen. Kondome und Femidome schützen zuverlässig vor HIV und reduzieren das Risiko einer Ansteckung mit anderen STI. Die meisten sexuell aktiven Menschen haben in ihrem Leben einmal eine Geschlechtskrankheit. Informieren Sie sich zu sexuell übertragbaren Krankheiten, wenn sie sexuell aktiv sind.

Kondome schützen vor der Übertragung des HI-Virus (Humanes Immundefizienz-Virus) beim Sex. Verwenden Sie Kondome, wenn Sie den HIV-Status Ihrer Partner*innen nicht kennen. HIV ist behandelbar, aber nicht heilbar. Unbehandelt führt das Virus zur Krankheit AIDS. Personen unter wirksamer HIV-Behandlung übertragen das Virus nicht mehr. 

Andere Geschlechtskrankheiten sind sehr leicht übertragbar. Kondome können das Risiko vermindern aber nicht ausschliessen. Wenn sie regelmässig Sex mit wechselnden Partner*innen haben, sollten Sie sich regelmässig auf Geschlechtskrankheiten testen lassen. 

Individualisierte Empfehlungen zu Ihrer Sexualität gibt Ihnen der Safer-Sex-Check

Die häufigsten Geschlechtskrankheiten

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Aids-Hilfe Schweiz oder bei einer Fachstelle für sexuelle Gesundheit. 

Safer Sex

Mit diesen Regeln schützen Sie sich wirkungsvoll vor HIV und anderen STI:

  1. Vaginalsex und Analsex mit Kondom
  2. Individualisierte Empfehlungen zu Ihrer Sexualität gibt Ihnen der Safer-Sex-Check auf lovelife.ch

Safer Sex bedeutet nicht nur, sich beim Sex zu schützen. Handeln Sie sofort, wenn etwas passiert ist. Safer Sex schützt sehr gut vor HIV. Andere STI wie Chlamydien, Syphilis usw. können trotzdem übertragen werden.

Individualisierte Empfehlungen zu Ihrer Sexualität gibt Ihnen der Safer-Sex-Check

Nach einer Risikosituation

Hatten Sie ungeschützten vaginalen oder analen Geschlechtsverkehr mit einer Person, deren HIV-Status Sie nicht kennen? Nach einer Risikosituation können Sie die HIV-Postexpositions-Prophylaxe (PEP) einnehmen. Klären Sie so schnell wie möglich Ihr Risiko ab und lassen sich beraten:

Ist das Risiko hoch, suchen Sie so schnell wie möglich, spätestens innert 48 Stunden, eine Ärztin, einen Arzt, die Infektiologie eines Krankenhauses oder eine Notfallpraxis auf.

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