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Genf geht bei der kostenlosen Verhütung voran

Am 27. September hat Genf die kantonale Initiative «Für kostenlose Verhütung» angenommen. SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ (SGCH) begrüsst diesen Fortschritt hin zu einem diskriminierungsfreien Zugang zu Verhütungsmitteln und hofft, dass dies eine Debatte auf Bundesebene anstossen wird.

Die Beseitigung finanzieller Hindernisse ist unerlässlich, um die reproduktive Selbstbestimmung zu gewährleisten. Es hat sich gezeigt, dass die freie Wahl des Verhütungsmittels, das der Situation der jeweiligen Person am besten entspricht, zu einer besseren Akzeptanz und Anwendung der Verhütungsmethoden führt und damit eine optimale Wirksamkeit fördert. Die kostenlose Verhütung ist daher eine Frage der öffentlichen Gesundheit: Sie ist Teil einer umfassenden Strategie zur Verringerung ungewollter Schwangerschaften und sexuell übertragbarer Infektionen.

«Die Kostenübernahme für Verhütungsmittel ist ein Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit und reproduktive Gerechtigkeit.»
Caroline Jacot-Descombes, Co-Geschäftsleiterin von SGCH

Die Annahme der Genfer Initiative mit 58,46 % der Stimmen, die auf die kostenlose Bereitstellung aller Verhütungsmittel mit anerkannter Wirksamkeit abzielt, ist ein sehr positives Signal. Verhütung darf nicht länger als Privatsache betrachtet werden, deren Kosten von den betroffenen Personen selbst getragen werden müssen

SGCH hofft, dass dieser bedeutende Fortschritt in Genf einen Meilenstein für die Aufnahme eines Dialogs über die Kostenübernahme bei Verhütungsmitteln auf Bundesebene bildet.

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