Haben Sie Angst vor einer Beschneidung?

Bei der Beschneidung von Mädchen oder Frauen werden die Geschlechtsorgane zum Teil oder ganz entfernt. Das ist in der Schweiz verboten. Auch wenn das Mädchen oder die Frau dafür ins Ausland gebracht wird. 

Haben Sie Angst, dass Ihnen das auch passiert? Oder hatten Sie eine Beschneidung, und Sie haben Probleme oder Schmerzen?

Holen Sie sich Hilfe!

Nächste Schritte

  • Sprechen Sie mit einer Person, der Sie vertrauen. Zum Beispiel mit einer guten Freundin, einer Nachbarin oder einer Lehrerin.
  • Kontaktieren Sie die Beratungsstelle vom Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz.
    Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle beraten Sie und helfen Ihnen weiter. Aber Sie entscheiden, was für Sie richtig ist. Das Gespräch bei der Beratungsstelle ist kostenlos und vertraulich. Vertraulich heisst: Niemand gibt Informationen über Sie weiter, ohne Sie zu fragen.

Brauchen Sie medizinische Hilfe?

  • Gehen Sie zu einer Ärztin, einem Arzt oder in ein Spital in Ihrer Nähe.
  • Es gibt spezielle Ärztinnen für Fragen zur Beschneidung von Mädchen und Frauen.
    Adressen finden Sie hier: Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz.
  • Das sagt das Gesetz in der Schweiz (Information in Standardsprache): Wer Mädchen und Frauen beschneidet, wird bestraft.
  • Die Beschneidung von Mädchen und Frauen wird manchmal auch so genannt:
    • Mädchenbeschneidung
    • Weibliche Genital-Beschneidung
    • Weibliche Genital-Verstümmelung
    • Female Genital Mutilation (FGM) auf Englisch
    • Female Genital Cutting (FGC) auf Englisch 

Mehr Informationen zur Beschneidung von Mädchen und Frauen:

Notfall-Kontakte rund um die Uhr

  • Polizei, Telefon: 112
  • Beratung für Erwachsene, Telefon 143
  • Beratung für Junge, Telefon 147, www​.147​.ch (Information in Standardsprache)

Übersetzung in Leichte Sprache, Stufe B1: Pro Infirmis, Büro für Leichte Sprache

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