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10 Jahre Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz!

Das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz feiert am 6. Februar, dem internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, mit einem Jubiläumsanlass in Bern sein 10-jähriges Bestehen.

SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ ist neben Caritas Schweiz und dem Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern eine der drei Trägerorganisationen des Netzwerks. Dieses verfolgt seit der Gründung im Jahr 2016 das Ziel, den Schutz und die Versorgung von Frauen und Mädchen, die von Female Genital Mutilation/-Cutting (FGM/C) gefährdet oder betroffen sind, zu gewährleisten. Eine Kernaufgabe des Netzwerks ist es, Fachpersonen, Betroffene und ihre Angehörigen zu beraten. Zudem führt es Schulungen zu FGM/C bei Fachpersonen aus dem Sozial-, Migrations-, Gesundheits- und Justizbereich zu FGM/C durch.

Eine der Errungenschaften des Netzwerks gegen Mädchenbeschneidung Schweiz ist der Aufbau von regionalen Anlaufstellen. Heute gibt es in fast allen Kantonen spezialisierte Beratungsangebote. Eine Herausforderung der kommenden Jahre wird es sein, diese Strukturen weiter zu stärken und langfristig zu sichern. Entscheidend dafür ist die nachhaltige Finanzierung durch die Kantone sowie die weitere fachliche Begleitung der bestehenden Stellen.

Medienmitteilung